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Genetik

BRCA und familiäres Risiko

Wann Brustkrebs in der Familie liegt und was die Gene BRCA1 und BRCA2 damit zu tun haben.

4 Min. Lesezeit

Nur etwa 5 bis 10 Prozent aller Brustkrebsfälle sind tatsächlich erblich bedingt. Bei rund einem Fünftel der Betroffenen gibt es eine familiäre Häufung, ohne dass ein klarer Gendefekt vorliegt. Der grösste einzelne Risikofaktor bleibt das Alter, nicht die Familie.

Die bekanntesten erblichen Ursachen sind Veränderungen in den Genen BRCA1 und BRCA2. Diese Gene schützen normalerweise vor Krebs. Ist eines davon verändert, steigt das Lebenszeitrisiko für Brustkrebs auf etwa 60 bis 80 Prozent, auch das Risiko für Eierstockkrebs ist erhöht.

Hellhörig werden solltest du, wenn in deiner Blutsverwandtschaft mehrere Frauen oder auch Männer an Brust oder Eierstockkrebs erkrankt sind, besonders in jungem Alter. Dann lohnt sich ein Gespräch über eine genetische Beratung. Wann ein Gentest sinnvoll ist

Dieser Beitrag dient der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung.